Hermann’s Via Francigena
© Hermann Brenner, Pirmasens
Via Francigena 51.Tag Donnerstag, 21. Juni 2007, Monteriggioni - Siena, 12,0km, zur Route
Vom malerischen Monteriggioni aus ging es 14 km durch Wälder, eine schöne Strecke. Schon um 10.00 Uhr kamen die drei Pilger in Siena an, konnten aber erst ab 14.00 in ihre Zimmer. Siena ist heute eine der schönsten italienischen Städte. Ihre Blütezeit erlebte Siena im 13. und 14. Jhdt., da entstanden alle Bauten, die wir heute in ihrer Pracht noch bewundern können. Allen voran der Dom S. Maria Assunta. Hermann sagte wörtlich: „Dies ist die schönste Kirche, die ich je gesehen habe und ich habe wirklich schon sehr viele gesehen“. Um 19 Uhr besuchten die Pilger den Gottesdienst, die Ausstattung der Fußböden ist Wahnsinn, einmalige Mosaiken die stets abgedeckt sind und nur an einem einzigen Tag im Jahr abgedeckt und gezeigt werden. Der prunkvolle Dom besitzt einmalige Türme, der größte davon ist ca. 80 m hoch. Es gibt hier enorm viel zu sehen, wie das Rathaus, den Hauptplatz auf dem sich das Wettkampfturnier des Palio abspielt und die Torre del Mangia, das westliche Wahrzeichen der Stadt. Siena ist wirklich eine Reise wert. Abends gingen die Drei nach einem sehr eindrucksvollen Tag in die Jugendherberge, wo nun ihre Zimmer auf sie warteten. Besichtigung von Siena Wetter: 24 Grad Übernachtung: ital. Jugendherberge, 16,30 €, Frühst. 1,70 € 22.06.07, 10:30
Via Francigena 52.Tag Freitag, 22. Juni 2007, Siena - Ponte d’Arbia, 29,9km, zur Route
Heute führt die Route von Siena nach Ponte d`Arbia. Da die Übernachtungsstätte 3 km außerhalb der Stadt lag, mussten die Pilger am Morgen wieder zurück nach Siena. Dann ging der Weg über Isola d`Arbia, Certosa, San Pietro und Cortuna nach Ponte d`Arbia der XIV.ten Station des Sigeric von Rom nach Canterbury. An weiten Getreidefeldern vorbei auf schönem Naturweg erreichten sie Ponte d`Arbia. Hier übernachteten sie im Gemeindehaus, und lernten den Pilger Carlo aus Italien kennen, der ihnen sehr viel zu erzählen hatte. Wetter: bedeckt, leichter Wind Übernachtung: Gemeindesaal, 10 € 22.06.07, 19:30
Via Francigena 53.Tag Samstag, 23. Juni 2007, Ponte d’Arbia - San Quirico d’Orcia, 19,8km, zur Route
Auf der Via Cassia über Buonconvento weiter auf der alten Via Casssia nach Torreniere und zum heutigen Ziel San Quirico Orcia, führte die heutige Route. S. Quirico ist eine voretruskische Siedlung, die im Mittelalter Stadtrecht erlangte. An der Kirche des Ortes erfreut das Auge ein wundervolles romanisches Portal. Vorbei an den alten Thermen von Bagno Vignoni, in denen schon die Hl. Catherina, Patronin Italiens, von Siena gebadet hat, erreichen sie das heutige Ziel. Dort haben die Pilger den ital. Pilger Carlo wieder getroffen. Hermann hatte wieder Waschtag und danach begaben sich die Pilger alle zur Siesta. Anschließend besichtigten sie das Dorf, dort spielte eine Kapelle auf, dem Ort S. Quirico wurden von der Unesco Mittel für eine Renovierung zur Verfügung gestellt, das muss natürlich gefeiert werden. Nach dem Essen ging es zum Kirchengemeindesaal, viele Tische und Bänke waren aufgestellt, und sehr viele Gäste waren erschienen. Auch ein deutscher Schauspieler war anwesend, Hermann sprach ihn kurz an und er bejahte, dass er oft im deutschen Fernsehen zu sehen ist. Leider ist Hermann der Name im Moment nicht in den Sinn gekommen. Ein schöner Abend mit italienischem Dorffest ging zu Ende. Wetter: bedeckt, mittags Sonne, 30 Grad Übernachtung: Gemeindeunterkunft 10 € 24.06.07, 10:30
Via Francigena 54.Tag Sonntag, 24. Juni 2007, San Quirico d’Orcia - Radicofani, 27,0km, zur Route
Hier endet nun die Toscana. Es geht jetzt durch etruskisches Land bergauf und ab, rauf und runter, insgesamt 760 m hoch. Ein schöner Wind begleitete die Wanderer. In Le Briccole gibt es eine alte Kirche zu sehen, das war die XI. Station von Sigeric. Weiter auf schönen Naturstrecken auf der alten Via Cassia und die letzten 7 km Nebenstraße, 360 m hoch nach Radicofani, dem Ziel. Der Verteidigungsturm von Radicofani, wurde von Papst Hadrian IV. errichtet. Dort kam man den Pilgern wie immer herzlich entgegen und in der Pfarrei-Herberge bekamen sie Unterkunft angeboten. Wetter: sonnig, leicht bewölkt Übernachtung: Pfarrei-Herberge 25.06.2007, 17:00
Via Francigena 55.Tag Montag, 25. Juni 2007, Radicofani - Aquapendente, 23,5km, zur Route
In Radicofani gibt es einen Besichtigungsturm zu sehen, der von Papst Hadrian IV. errichtet wurde. Weiter geht es heute bei 34 Grad nach Aquapendente. Besonderes gibt es von dieser Strecke nicht zu berichten. Die Pilger wanderten bei bei warmem! Wetter ihrem Etappenziel entgegen und waren froh, abends in der Casa del Peregrino Unterkunft zu finden. Wetter: 34 Grad Übernachtung: Casa del Peregrino 26.06.07, 10:30
Via Francigena 56.Tag Dienstag, 26. Juni 2007, Aquapendente - Montefiascone, 33,7km, zur Route
Zuerst ging es wieder bergauf und bergab auf 360 m hoch. Auf alten gepflasterten Römerwegen durch Weinberge durch. Die heutige Tour führte durch Bolsena und im gleichnamigen See badeten die Pilger ihre Füße. Dann kam ein schlechtes Wegstück, sie mussten durch ein Bachbett und quer durch den Wald. Danach liefen sie weiter auf der Via Francigena. An einem Haus stand ein Auto mit deutschem Kennzeichen LL. Sie lernten die Familie Walter aus Deutschland kennen, denen dieses Haus gehört. Herr Walter ist Theaterintendant und Frau Walter lud die Pilger herzlich ein zu einem Umtrunk, wahrlich eine erfrischende Pause und nochmals vielen Dank von den Pilgern. Jetzt wurde das Endziel für heute Montefiascone angelaufen. Die Stadt liegt in einer Weingegend. Sie war eine Rückzugsmöglichkeit für Päpste, die dem gefährlichen Rom entfliehen mussten. Die Festung Rocca di Papa zeugt von den Zeiten, als das Papsttum grundlegend gefährdet war, sie war die letzte italienische Wohnstätte des Papstes vor dem avignonesischen Exil und die erste nach der Rückkehr nach Italien. Eine Besichtigung wurde natürlich vorgenommen von diesem beeindruckenden Ort und seiner geschichtlichen Stätten. Danach suchten die drei Pilger ihre Übernachtungsstätte, das Monastero San Pietro auf. Sie wurden freundlich aufgenommen, man wies ihnen schöne Zimmer an und Abendessen und Frühstück gibt es dort auch. Wetter: 30 Grad und einige wenige T r o p f e n Regen Übernachtung: Monastero San Pietro, Preis: Spende N O C H 9 4 k m B I S R O M ! ! ! 27.06.2007, 22:00
Via Francigena 57.Tag Mittwoch, 27. Juni 2007, Montefiascone - Vetralla, 35,7km, zur Route
V on Montefiascone aus konnten die Pilger auf alter Pflasterung von den Römern, ca. 2000 Jahre alt, laufen. Die Landschaft hier in der Region Lazio Viterbo wird bestimmt durch ihre Oliven- und Haselnussplantagen. Allerdings tummeln sich hier massenhaft Fliegen. Vor Viterbo gibt es noch alte Thermalbecken, in die sich die Pilger natürlich reinlegen und neue Kraft schöpfen konnten. In Viterbo selbst besichtigte man den Papstpalast, die mittelalterliche Stadtmauer und den Ort selbst. Danach wurde in einem Restaurant eine Rast eingelegt. Dort trafen sie einen Pilger aus Nürnberg, Carlo, den ital. Pilger und zum guten Schluss waren sie 6 Pilger an einem Tisch und natürlich der Mittelpunkt im Lokal. Dann ging es weiter aus Viterbo hinaus in eine Tuffsteingegend. Die Straße auf der sie liefen war in Tuffstein eingeschlagen. Ein riesiges Lavendelfeld tauchte auf und der franz. Pilger Francoise sagte „wie zuhause“. Angekommen im Kloster Regine Pacis in Vetralla wurden sie wieder sehr herzlich aufgenommen. Gerhard tauchte auch wieder auf. Das Rätsel wieso er morgens immer später wegging und abends bzw. mittags früher am Ziel war klärte sich, als Hermann ihn fragte, ob er Edelpilger sei?!!. (Edelpilger fahren meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus etc.). Am Abend saßen sie wieder gemütlich zusammen und beendeten den Tag schönen Tag mit einer Flasche Rotwein. Wetter: 32 Grad, warm Übernachtung: HP im Kloster 30 € 28.06.07, 10:30
Via Francigena 58.Tag Donnerstag, 28. Juni 2007, Vetralla - Settevene, 31,6km, zur Route
Von Vetralla cura aus wanderten die Pilger auf der Via Cassia einen schönen Naturweg. Ein ganz lieber Hund gesellte sich zu ihnen und wanderte ca. 5 km mit bis zum nächsten Ort Capranica. Dort gingen sie etwas trinken und als sie herauskamen, war der liebe Hund nicht mehr da, wahrscheinlich auf seinem Heimweg. Die Ortschaften hier stehen auf Tuffsteinfelsen. In Sutri, einem Städtchen das noch nicht von dem sich ständig ausbreitenden Rom verschluckt wird trafen sie wieder Carlo. In dem Ort Sutri steht eine schöne Tuffsteinkirche, die aber zur Zeit renoviert wird. Am Ortsausgang steht ein Amphitheater in Tuffstein, noch von den Etruskern. Dann gings nach Monterosi. Hier waren nur zwei Möglichkeiten über eine vierspurige Schnellstraße zu kommen, entweder quer drüber oder entlang, um auf die andere Straße gegenüber zu gelangen. Nun war es nicht mehr weit bis zur geplanten Übernachtungsstätte in Settevene in einem Kloster. Wetter: sonnig, leichter Wind, 28 Grad Übernachtung: Institutio missario della consulate 29.06.07, 10:30
Via Francigena 59.Tag Freitag, 29. Juni 2007, Settevene - La Storta, 26,3km, zur Route
Die Strecke von Settevene aus war nicht gerade berauschend, wieder mussten die Pilger neben der vierspurigen Schnellstraße laufen. An Campagnano und Mad. Sorbo vorbei durch ein Tal entlang eines Baches führte die Route nach Formello bis Isola Farnese. Dort legten die 3 Pilger eine Mittagspause in einem Restaurant ein. Bis La Storta war es dann nicht mehr weit und das heutige Endziel erreicht. Sie befinden sich jetzt in der Region Rom und das Hauptziel liegt fast vor den Füßen. In La Storta übernachten sie im Instituto Figlie del Sacro, wo sie wiederum gut untergebracht wurden. Morgen haben sie noch ca. 14 km bis Rom, das werden sie auch noch schaffen. Der Pilgerweg geht jetzt in die Endphase. Wetter: warm, leichter Wind, 29 Grad Übernachtung: Instituto Figlie del Sacro, HP 29.06.07, 19:30
Via Francigena 60.Tag Samstag, 30. Juni 2007, La Storta - Roma, 16,6km, zur Route
Die letzte Etappe nach Rom wird schnell gegangen. An dem etruskischen Ort Veii vorbei, nun durch unzählige Vororte bis Rom, ohne nennenswerte Landschaften oder Orte. Von weitem können die Pilger schon das ewige Rom erkennen. Sie nähern sich der Peterskirche und sind da. Sie gehen auf das Pilgerbüro und empfangen dort ihre Urkunden für den langen mühsamen und doch ereignisreichen Weg. Sie sind gesund angekommen und das ist das Wichtigste. Sie sehen kilometerlange Schlangen von Besuchern vor der Peterskirche sowie dem Museum. Nun haben sie Zeit, all die sehenswerten Stätten kennen zulernen und werden noch eine Woche dort bleiben. Am Mittwoch findet die Generalaudienz beim Papst statt und dann werden sie am Wochenende nachhause fliegen bzw. –fahren. Heute Abend übernachten sie gemeinsam in einer christlichen Unterkunft. Wetter: sonnig, warm Übernachtung: christliche Unterkunft 37,50 € o.F. 30.06.07, 20:30
© Hermann Brenner, Pirmasens
Via Francigena 51.Tag Donnerstag, 21. Juni 2007 Monteriggioni - Siena, 12,0km, zur Route 50.Tag
Vom malerischen Monteriggioni aus ging es 14 km durch Wälder, eine schöne Strecke. Schon um 10.00 Uhr kamen die drei Pilger in Siena an, konnten aber erst ab 14.00 in ihre Zimmer. Siena ist heute eine der schönsten italienischen Städte. Ihre Blütezeit erlebte Siena im 13. und 14. Jhdt., da entstanden alle Bauten, die wir heute in ihrer Pracht noch bewundern können. Allen voran der Dom S. Maria Assunta. Hermann sagte wörtlich: „Dies ist die schönste Kirche, die ich je gesehen habe und ich habe wirklich schon sehr viele gesehen“. Um 19 Uhr besuchten die Pilger den Gottesdienst, die Ausstattung der Fußböden ist Wahnsinn, einmalige Mosaiken die stets abgedeckt sind und nur an einem einzigen Tag im Jahr abgedeckt und gezeigt werden. Der prunkvolle Dom besitzt einmalige Türme, der größte davon ist ca. 80 m hoch. Es gibt hier enorm viel zu sehen, wie das Rathaus, den Hauptplatz auf dem sich das Wettkampfturnier des Palio abspielt und die Torre del Mangia, das westliche Wahrzeichen der Stadt. Siena ist wirklich eine Reise wert. Abends gingen die Drei nach einem sehr eindrucksvollen Tag in die Jugendherberge, wo nun ihre Zimmer auf sie warteten. Besichtigung von Siena Wetter: 24 Grad Übernachtung: ital. Jugendherberge, 16,30 €, Frühst. 1,70 € 22.06.07, 10:30
Via Francigena 52.Tag Freitag, 22. Juni 2007 Siena - Ponte d’Arbia, 29,9km, zur Route 51.Tag
Heute führt die Route von Siena nach Ponte d`Arbia. Da die Übernachtungsstätte 3 km außerhalb der Stadt lag, mussten die Pilger am Morgen wieder zurück nach Siena. Dann ging der Weg über Isola d`Arbia, Certosa, San Pietro und Cortuna nach Ponte d`Arbia der XIV.ten Station des Sigeric von Rom nach Canterbury. An weiten Getreidefeldern vorbei auf schönem Naturweg erreichten sie Ponte d`Arbia. Hier übernachteten sie im Gemeindehaus, und lernten den Pilger Carlo aus Italien kennen, der ihnen sehr viel zu erzählen hatte. Wetter: bedeckt, leichter Wind Übernachtung: Gemeindesaal, 10 € 22.06.07, 19:30
Via Francigena 53.Tag Samstag, 23. Juni 2007 Ponte d’Arbia - San Quirico d’Orcia, 19,8km, Route 52.Tag
Auf der Via Cassia über Buonconvento weiter auf der alten Via Casssia nach Torreniere und zum heutigen Ziel San Quirico Orcia, führte die heutige Route. S. Quirico ist eine voretruskische Siedlung, die im Mittelalter Stadtrecht erlangte. An der Kirche des Ortes erfreut das Auge ein wundervolles romanisches Portal. Vorbei an den alten Thermen von Bagno Vignoni, in denen schon die Hl. Catherina, Patronin Italiens, von Siena gebadet hat, erreichen sie das heutige Ziel. Dort haben die Pilger den ital. Pilger Carlo wieder getroffen. Hermann hatte wieder Waschtag und danach begaben sich die Pilger alle zur Siesta. Anschließend besichtigten sie das Dorf, dort spielte eine Kapelle auf, dem Ort S. Quirico wurden von der Unesco Mittel für eine Renovierung zur Verfügung gestellt, das muss natürlich gefeiert werden. Nach dem Essen ging es zum Kirchengemeindesaal, viele Tische und Bänke waren aufgestellt, und sehr viele Gäste waren erschienen. Auch ein deutscher Schauspieler war anwesend, Hermann sprach ihn kurz an und er bejahte, dass er oft im deutschen Fernsehen zu sehen ist. Leider ist Hermann der Name im Moment nicht in den Sinn gekommen. Ein schöner Abend mit italienischem Dorffest ging zu Ende. Wetter: bedeckt, mittags Sonne, 30 Grad Übernachtung: Gemeindeunterkunft 10 € 24.06.07, 10:30
Via Francigena 54.Tag Sonntag, 24. Juni 2007 San Quirico d’Orcia - Radicofani, 27,0km, Route 53.Tag
Hier endet nun die Toscana. Es geht jetzt durch etruskisches Land bergauf und ab, rauf und runter, insgesamt 760 m hoch. Ein schöner Wind begleitete die Wanderer. In Le Briccole gibt es eine alte Kirche zu sehen, das war die XI. Station von Sigeric. Weiter auf schönen Naturstrecken auf der alten Via Cassia und die letzten 7 km Nebenstraße, 360 m hoch nach Radicofani, dem Ziel. Der Verteidigungsturm von Radicofani, wurde von Papst Hadrian IV. errichtet. Dort kam man den Pilgern wie immer herzlich entgegen und in der Pfarrei-Herberge bekamen sie Unterkunft angeboten. Wetter: sonnig, leicht bewölkt Übernachtung: Pfarrei-Herberge 25.06.2007, 17:00
Via Francigena 55.Tag Montag, 25. Juni 2007 Radicofani - Aquapendente, 23,5km, zur Route 54.Tag
In Radicofani gibt es einen Besichtigungsturm zu sehen, der von Papst Hadrian IV. errichtet wurde. Weiter geht es heute bei 34 Grad nach Aquapendente. Besonderes gibt es von dieser Strecke nicht zu berichten. Die Pilger wanderten  bei bei warmem! Wetter ihrem Etappenziel entgegen und waren froh, abends in der Casa del Peregrino Unterkunft zu finden. Wetter: 34 Grad Übernachtung: Casa del Peregrino 26.06.07, 10:30
Via Francigena 56.Tag Dienstag, 26. Juni 2007 Aquapendente - Montefiascone, 33,7km, Route 55.Tag
Zuerst ging es wieder bergauf und bergab auf 360 m hoch. Auf alten gepflasterten Römerwegen durch Weinberge durch. Die heutige Tour führte durch Bolsena und im gleichnamigen See badeten die Pilger ihre Füße. Dann kam ein schlechtes Wegstück, sie mussten durch ein Bachbett und quer durch den Wald. Danach liefen sie weiter auf der Via Francigena. An einem Haus stand ein Auto mit deutschem Kennzeichen LL. Sie lernten die Familie Walter aus Deutschland kennen, denen dieses Haus gehört. Herr Walter ist Theaterintendant und Frau Walter lud die Pilger herzlich ein zu einem Umtrunk, wahrlich eine erfrischende Pause und nochmals vielen Dank von den Pilgern. Jetzt wurde das Endziel für heute Montefiascone angelaufen. Die Stadt liegt in einer Weingegend. Sie war eine Rückzugsmöglichkeit für Päpste, die dem gefährlichen Rom entfliehen mussten. Die Festung Rocca di Papa zeugt von den Zeiten, als das Papsttum grundlegend gefährdet war, sie war die letzte italienische Wohnstätte des Papstes vor dem avignonesischen Exil und die erste nach der Rückkehr nach Italien. Eine Besichtigung wurde natürlich vorgenommen von diesem beeindruckenden Ort und seiner geschichtlichen Stätten. Danach suchten die drei Pilger ihre Übernachtungsstätte, das Monastero San Pietro auf. Sie wurden freundlich aufgenommen, man wies ihnen schöne Zimmer an und Abendessen und Frühstück gibt es dort auch. Wetter: 30 Grad und einige wenige T r o p f e n Regen Übernachtung: Monastero San Pietro, Preis: Spende N O C H 9 4 k m B I S R O M ! ! ! 27.06.2007, 22:00
Via Francigena 57.Tag Mittwoch, 27. Juni 2007 Montefiascone - Vetralla, 35,7km, zur Route 56.Tag
V on Montefiascone aus konnten die Pilger auf alter Pflasterung von den Römern, ca. 2000 Jahre alt, laufen. Die Landschaft hier in der Region Lazio Viterbo wird bestimmt durch ihre Oliven- und Haselnussplantagen. Allerdings tummeln sich hier massenhaft Fliegen. Vor Viterbo gibt es noch alte Thermalbecken, in die sich die Pilger natürlich reinlegen und neue Kraft schöpfen konnten. In Viterbo selbst besichtigte man den Papstpalast, die mittelalterliche Stadtmauer und den Ort selbst. Danach wurde in einem Restaurant eine Rast eingelegt. Dort trafen sie einen Pilger aus Nürnberg, Carlo, den ital. Pilger und zum guten Schluss waren sie 6 Pilger an einem Tisch und natürlich der Mittelpunkt im Lokal. Dann ging es weiter aus Viterbo hinaus in eine Tuffsteingegend. Die Straße auf der sie liefen war in Tuffstein eingeschlagen. Ein riesiges Lavendelfeld tauchte auf und der franz. Pilger Francoise sagte „wie zuhause“. Angekommen im Kloster Regine Pacis in Vetralla wurden sie wieder sehr herzlich aufgenommen. Gerhard tauchte auch wieder auf. Das Rätsel wieso er morgens immer später wegging und abends bzw. mittags früher am Ziel war klärte sich, als Hermann ihn fragte, ob er Edelpilger sei?!!. (Edelpilger fahren meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus etc.). Am Abend saßen sie wieder gemütlich zusammen und beendeten den Tag schönen Tag mit einer Flasche Rotwein. Wetter: 32 Grad, warm Übernachtung: HP im Kloster 30 € 28.06.07, 10:30
Via Francigena 58.Tag Donnerstag, 28. Juni 2007 Vetralla - Settevene, 31,6km, zur Route 57.Tag
Von Vetralla cura aus wanderten die Pilger auf der Via Cassia einen schönen Naturweg. Ein ganz lieber Hund gesellte sich zu ihnen und wanderte ca. 5 km mit bis zum nächsten Ort Capranica. Dort gingen sie etwas trinken und als sie herauskamen, war der liebe Hund nicht mehr da, wahrscheinlich auf seinem Heimweg. Die Ortschaften hier stehen auf Tuffsteinfelsen. In Sutri, einem Städtchen das noch nicht von dem sich ständig ausbreitenden Rom verschluckt wird trafen sie wieder Carlo. In dem Ort Sutri steht eine schöne Tuffsteinkirche, die aber zur Zeit renoviert wird. Am Ortsausgang steht ein Amphitheater in Tuffstein, noch von den Etruskern. Dann gings nach Monterosi. Hier waren nur zwei Möglichkeiten über eine vierspurige Schnellstraße zu kommen, entweder quer drüber oder entlang, um auf die andere Straße gegenüber zu gelangen. Nun war es nicht mehr weit bis zur geplanten Übernachtungsstätte in Settevene in einem Kloster. Wetter: sonnig, leichter Wind, 28 Grad Übernachtung: Institutio missario della consulate 29.06.07, 10:30
Via Francigena 59.Tag Freitag, 29. Juni 2007 Settevene - La Storta, 26,3km, zur Route 58.Tag
Die Strecke von Settevene aus war nicht gerade berauschend, wieder mussten die Pilger neben der vierspurigen Schnellstraße laufen. An Campagnano und Mad. Sorbo vorbei durch ein Tal entlang eines Baches führte die Route nach Formello bis Isola Farnese. Dort legten die 3 Pilger eine Mittagspause in einem Restaurant ein. Bis La Storta war es dann nicht mehr weit und das heutige Endziel erreicht. Sie befinden sich jetzt in der Region Rom und das Hauptziel liegt fast vor den Füßen. In La Storta übernachten sie im Instituto Figlie del Sacro, wo sie wiederum gut untergebracht wurden. Morgen haben sie noch ca. 14 km bis Rom, das werden sie auch noch schaffen. Der Pilgerweg geht jetzt in die Endphase. Wetter: warm, leichter Wind, 29 Grad Übernachtung: Instituto Figlie del Sacro, HP 29.06.07, 19:30
Via Francigena 60.Tag Samstag, 30. Juni 2007, La Storta - Roma, 16,6km, zur Route 59.Tag
Die letzte Etappe nach Rom wird schnell gegangen. An dem etruskischen Ort Veii vorbei, nun durch unzählige Vororte bis Rom, ohne nennenswerte Landschaften oder Orte. Von weitem können die Pilger schon das ewige Rom erkennen. Sie nähern sich der Peterskirche und sind da. Sie gehen auf das Pilgerbüro und empfangen dort ihre Urkunden für den langen mühsamen und doch ereignisreichen Weg. Sie sind gesund angekommen und das ist das Wichtigste. Sie sehen kilometerlange Schlangen von Besuchern vor der Peterskirche sowie dem Museum. Nun haben sie Zeit, all die sehenswerten Stätten kennen zulernen und werden noch eine Woche dort bleiben. Am Mittwoch findet die Generalaudienz beim Papst statt und dann werden sie am Wochenende nachhause fliegen bzw. –fahren. Heute Abend übernachten sie gemeinsam in einer christlichen Unterkunft. Wetter: sonnig, warm Übernachtung: christliche Unterkunft 37,50 € o.F. 30.06.07, 20:30
Hermann’s Via Francigena